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  -id: 4257
  -title: "Schnäbel"
  -description: """
    <p>Die Schn&auml;bel von V&ouml;geln &auml;hneln den M&auml;ulern von S&auml;ugetieren aber sie haben keine Z&auml;hne, sondern sind mit Horn bedeckt. Um seiner Abnutzung entgegen zu wirken, w&auml;chst das Horn immer wieder neu. Ein Schnabel hat vorrangig die Aufgabe, Nahrung zu fangen, dient aber auch der Verteidigung, um einen Partner anzuziehen und zur Pflege von Federn.</p>\r\n
    \r\n
    <p>Seine Form ist vor allem an die&nbsp;Ern&auml;hrung des Vogels&nbsp;angepasst.</p>
    """
  -legends: """
    Pflanzenfresser (Kollibri)\r\n
    Fleischfresser (Falke)\r\n
    Fischfresser (Fischreiher)\r\n
    Allesfresser (Ente)\r\n
    Samenfresser (Spatz)\r\n
    Insektenfresser (Amsel)
    """
  -goals: """
    <ul>\r\n
    \t<li>Die Schnabelform mit der Ern&auml;hrungsweise eines Vogels verbinden.</li>\r\n
    \t<li>Die anatomischen Besonderheiten (Schn&auml;bel, F&uuml;&szlig;e, Zehen) der gro&szlig;en Vogelfamilien (Raub-, Wat-, Wasserv&ouml;gel, Insekten-, Samen- und Pflanzenfresser) aufzeigen.</li>\r\n
    \t<li>Die Evolutionstheorie einf&uuml;hren.</li>\r\n
    </ul>
    """
  -more: """
    <p>Die Form des Schnabels demonstriert die Anpassung an das Nahrungssystem:</p>\r\n
    \r\n
    <ul>\r\n
    \t<li>Bei den Raubv&ouml;geln ist der Schnabel kurz, robust und hakenf&ouml;rmig, um es ihnen zu erm&ouml;glichen, Fleisch zu zerreisen.</li>\r\n
    \t<li>Bei den Samenfressern ist der Schnabel massiv und konisch, um es ihnen zu erm&ouml;glichen, Samen zu zerreiben.</li>\r\n
    \t<li>Bei den Insektenfressern ist der Schnabel kurz und schmal, um es ihnen zu erm&ouml;glichen, Insekten auszusaugen und zu fangen.</li>\r\n
    \t<li>Bei den Fischfressern ist der Schnabel stark und spitz, um es ihnen zu erm&ouml;glichen, Fisch, ihre Beute, zu fangen.</li>\r\n
    \t<li>Bei den Wasserv&ouml;geln ist der Schnabel breit und flach, um es ihnen zu erm&ouml;glichen, Wasser zu filtern und zu grasen.</li>\r\n
    </ul>\r\n
    \r\n
    <p>Neben der Form des Schnabels zeugen auch die Position der Augen und die Fu&szlig;form von der Anpassung an die Lebensweise und Ern&auml;hrung. Sehen und H&ouml;ren sind die am h&ouml;chsten entwickelten Sinne unter V&ouml;geln. Bei den Pflanzenfressern befinden sich die Augen auf entgegengesetzten Seiten des Kopfes, um das Sichtfeld zu vergr&ouml;&szlig;ern und Feinde besser zu entdecken. Bei den Fleischfressern sind die Augen beide vorn, um eine binokulare Sicht zu erm&ouml;glichen, die&nbsp;die genaue Einsch&auml;tzung von Geschwindigkeiten und Distanzen&nbsp;erlaubt. V&ouml;gel, die unter Wasser jagen, haben flexible Linsen, die die Sicht unter Wasser korrigieren.</p>\r\n
    \r\n
    <p>Die F&uuml;&szlig;e von V&ouml;geln&nbsp;sind mit Schuppen bedeckt und enden in 4 Zehengliedern, die mit Krallen ausgestattet sind. Die Anordnung variiert zwischen den verschiedenen Spezien. Die Zehenglieder von Raubv&ouml;geln mit Krallen sind verl&auml;ngert, robust und hakenf&ouml;rmig, um sich in Fleisch festzukrallen. Schwimmh&auml;ute verbinden die Zehenglieder von Wasserv&ouml;geln miteinander, um die Bewegung in Wasser zu erm&ouml;glichen. Bei Watv&ouml;geln, wie dem Fischreiher, sind die F&uuml;&szlig;e stark verl&auml;ngert, um ihnen die Beherrschung und Erkundung&nbsp;ihres Lebensraumes zu erm&ouml;glichen.</p>\r\n
    \r\n
    <p>Mit dem&nbsp;Vergleich&nbsp;der verschiedenen Schnabelformen unter den Finken auf den Glapagosinseln hat Darwin seine ber&uuml;hmte Evolutionstheorie vorgestellt.</p>
    """
  -scenario: """
    <p><strong>In der Klasse beobachten und analysieren:</strong></p>\r\n
    \r\n
    <p>Der Lehrer zeigt der ganzen Klasse&nbsp;die Animation. Er oder sie h&auml;lt beim ersten Bild, dass die 5 V&ouml;gelk&ouml;pfe zeigt,&nbsp;an.&nbsp;Ziel ist es, die Formen der Schn&auml;bel mithilfe eines Frage-Antwort-Spieles zu <strong>betrachten</strong> und miteinander zu<strong> vergleichen.</strong>&nbsp;</p>\r\n
    \r\n
    <ul>\r\n
    \t<li>Ist der Schnabel bei allen V&ouml;geln identisch?</li>\r\n
    \t<li>Beschreibe jeden Schnabel!</li>\r\n
    \t<li>Warum hat der Falke einen hakenf&ouml;rmigen Schnabel?</li>\r\n
    \t<li>Warum hat der Spatz einen breiten und konischen Schnabel?</li>\r\n
    \t<li>Warum hat die Amsel einen kurzen und spitzen Schnabel?</li>\r\n
    \t<li>Warum hat der Kolibri einen langen, schmalen Schnabel?</li>\r\n
    </ul>\r\n
    \r\n
    <p>Der Lehrer klickt auf jeden Vogelkopf, um die Annahmen der Sch&uuml;ler zu best&auml;tigen. Er oder sie analysiert die Gestalt des ausgew&auml;hlten Vogels (Schnabel, F&uuml;&szlig;e) und stellt die Rolle des Schnabels heraus. Er oder sie setzt den Vogel mit seiner Ern&auml;hrunsgweise in Verbindung.</p>\r\n
    \r\n
    <p><strong>Einzel- oder Gruppenarbeit:</strong></p>\r\n
    \r\n
    <p>Es wird empfohlen, dass jeder Sch&uuml;ler oder jede Gruppe an ihrem Tisch&nbsp;Zugang zu der Animation hat, um&nbsp;die Animation in ihrem eigenen Rhythmus&nbsp;bearbeiten und verstehen zu k&ouml;nnen.</p>\r\n
    \r\n
    <p>F&uuml;r diese Aufgabe hat der Lehrer im Vorhinein verschiedene Bilder von Schn&auml;beln gesammelt und den Sch&uuml;lern ausgeteilt.</p>\r\n
    \r\n
    <p>Die Sch&uuml;ler sollen die Ern&auml;hrungsweise jedes Vogels anhand seiner Schnabelform&nbsp;herausstellen. Sie sollten in der Lage sein, die V&ouml;gel in Familien einzuordnen (Fleischfresser, Fischfresser, ...).</p>\r\n
    \r\n
    <p>&nbsp;</p>
    """
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    date: 2015-05-11 00:00:00.0 UTC (+00:00)
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